Tarifvertrag friseure baden württemberg 2019

„Mit Veröffentlichung der Richtlinie definieren wir konkrete Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Infektionen mit dem Coronavirus. Damit steht der Ausübung des Friseurhandwerks und die Versorgung der Bevölkerung mit Friseurleistungen ab Montag, 4. Mai, nichts mehr im Wege. Sowohl für die Betriebe als auch für die Kundinnen und Kunden ist dies ein wichtiger Schritt“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut. „Friseurbesuche gehören für viele Menschen zur persönlichen Hygiene. Selbstverständlich steht weiterhin der Gesundheitsschutz im Vordergrund und es ist klar, dass in den Betrieben strenge Hygienestandards eingehalten werden müssen“, sagte Sozialminister Manne Lucha. Man habe gemeinsam praxisnahe und dennoch effektive Maßnahmen zum Schutz von Kundinnen und Kunden sowie Beschäftigen abgestimmt, so Hoffmeister-Kraut und Lucha. Gemeinsame Richtlinie des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau und des Ministeriums für Soziales und Integration zur Eindämmung von Übertragungen mit dem Corona-Virus (SARS-Cov-2) in Friseurbetrieben Der Friseurbesuch in Corona-Zeiten sieht deutlich anders aus als Kunden und Dienstleister es bislang gewohnt waren. Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege BGW hat Arbeitsschutzstandards für das Friseurhandwerk definiert. In den einzelnen Bundesländern können die Regeln teilweise etwas abweichen.

Bei vielen Friseuren klingeln nach der langen Pause derzeit fast permanent die Telefone. Die meisten Kunden wollen so schnell wie möglich einen Termin vereinbaren. Einige Friseure haben deshalb feste Sprechzeiten eingerichtet, zu denen sie Terminanfragen entgegennehmen. So genannte Walk-in-Termine beim Friseur – also einfach spontan reinkommen in den Salon, um sich die Haare schneiden zu lassen – gibt es vorerst nicht mehr. Betreten darf man als Kunde das Friseurgeschäft nur noch mit einem vorab digital oder per Telefon vereinbarten Termin. Beschäftigte und Kundschaft mit Symptomen einer akuten respiratorischen Atemwegserkrankung oder Fieber dürfen den Frisörsalon nicht betreten. Friseur Ralph Hoffmann zu seiner wirtschaftlichen Situation mehr… Die aktuelle Frühjahrs- bzw. Herbstmode (Damenfach, Herrenfach und Kosmetik) des bundesdeutschen Friseurinnungswesen wird vom Landesfachbeirat und den verantwortlichen kreativen Köpfen in Baden-Württemberg auf zwei Frisurenmodeveranstaltungen an die Mitglieder des Fachverbandes weitergegeben. Hierzu werden trendige Akteure aus Baden-Württemberg – sogar aus ganz Deutschland verpflichtet. Sie bringen eigene Innovationen mit – ganz speziell für das Fachpublikum.

Diese Events finden zweimal im Jahr statt – modisch und topaktuell – für das ganze Land Baden-Württemberg. Verordnung des Wirtschaftsministeriums und des Sozialministeriums zur Eindämmung von Übertragungen des Corona-Virus (SARS-Cov-2) in Friseurbetrieben (Corona-Verordnung Friseurbetriebe – CoronaVO Friseurbetriebe) Kundinnen und Kunden müssen während des Aufenthalts im Friseursalon eine Mund-Nasen-Bedeckung (sogenannte Community-Maske) tragen. Auch die Beschäftigten müssen bei Anwesenheit von Kundinnen und Kunden Schutzmasken tragen. Nach jeder Bedienung einer Kundin oder eines Kunden ist der Friseurstuhl zu reinigen und das Friseurwerkzeug zu desinfizieren. Konkrete Vorgaben zu Reinigungsintervallen von Pausenräumen sind ebenso enthalten wie die Pflicht zur Bereitstellung von ausreichend Waschgelegenheiten für die Beschäftigten. Im Rahmen der verpflichtenden Gefährdungsbeurteilung im Arbeitsschutz sind weitere individuell angemessene Maßnahmen zu prüfen, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Zudem wird festgelegt, dass die Terminvergabe nur elektronisch oder fernmündlich erfolgen darf. Das Baden-Württembergische Wirtschafts- und das Sozialministerium haben eine gemeinsame Richtlinie zum Friseurbesuch in Corona-Zeiten herausgegeben.

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